In der folgenden Liste möchten wir bekannte Probleme und mögliche Lösungsvorschläge sammeln. Nicht alle Probleme lassen sich durch Patchen unserer System lösen, sondern können auch durch Drittkomponenten oder Fehler im Betriebssystem ihre Ursache haben.
Es kann Verbindungsprobleme geben, auch wenn man die Software auf die Ausnahmeliste gesetzt hat: http://support.microsoft.com/?scid=kb%3Bde%3B913522&x=12&y=13. Den Hotfix gibt es leider nur auf Anfrage bei Microsoft.
Der DHCP Client Service muss laufen, damit eine IP Adresse ermittelt werden kann. Unter "Systemsteuerung->Verwaltung->Services" nachschauen, ob der DHCP Client Service läuft und diesen andernfalls auf "Automatisch" stellen. In seltenen Fällen kommen Verbindungen nicht zustande, weil der DHCP Client nach der Aktivierung einer anderen Netzwerkkarte nicht mehr korrekt läuft. Die Internetverbindung schlägt in diesem Fall oft fehl. Auch in diesem Fall sollte der DHCP Client neu gestartet werden.
Einige Firewalls blockieren evtl. den Datenverkehr der virtuellen Netzwerkkarte "TAPI-Win32 Adapter". Da nur der CyberGhostVPN Server mit diesem Adapter kommunizieren kann (Server und Client authentifizieren sich per Zertifikate) und der CyberGhostVPN Server Firewall-Funktionen bereitstellt, wäre eine Deaktivierung der Firewall für den "TAPI-Win32 Adapter" ggf. eine Option bei Verbindungsproblemen. Einige Firewalls in Routern, aber auch Softwarefirewalls, blockieren ebenfalls den UDP-Traffik zu- bzw. von den Cyberghost-Servern. Die Ports 8080 und 8081 müssten dazu in der entsprechenden Firewall bzw. im Router freigegeben werden (Portforwarding)
cFOS (Netzwerkdiagnosetool) und andere Netzwerktools verhindern scheinbar eine korrekte Routingbehandlung. Momentan scheint eine Lösung, alle Netzwerkdienste und -protokolle der "CyberGhost VPN" Netzwerkverbindung zu deaktivieren:
Einige Programme, darunter auch cFOS, scheinen jedoch automatisch sich für die Netzwerkkarte nach einer Zeit wieder zu aktivieren. In diesem Fall raten wir zu einer Deinstallation des Programms. cFOS dürfte bei der Nutzung von CyberGhost VPN auch eher hindern als nützen.
Hinweis von der cFOS-FAQ:cFosSpeed unterstützt VPN. Um Traffic Shaping über VPN Verbindungen zu nutzen, müssen Sie in der Datei cFosSpeed.ini in der [param] section den Wert "ping_dest" auf "10.128.0.1" setzen. (Anmerkung der Admins: 10.128.0.1 ist eine IP-Adresse aus dem CyberGhost VPN-Netz).
Mit dem zusätzlichen Eintrag des Parameters keep_bindings=1 in der [param]-Sektion der cfosspeed.ini-Datei können Sie unbind-Operationen für scheinbar nicht verwendete Netzwerk-Adapter abschalten. Nutzen Sie dies bei VPN-Verbindungsabbrüchen.
Quelle: cFOS-FAQ
Der Download des Installers klappt problemlos. Bei der Ausführung gibt es jedoch eine Fehlermeldung, dass der Download nicht erfolgreich abgeschlossen werden könne. In diesem Fall wird der Installer wahrscheinlich von einer Firewall geblockt. Kaspersky blockt unter anderem den Installer ohne eine Warnmeldung anzuzeigen. Vielfach lohnt sich also ein Blick auf die Firewall und Notfalls die Firewall für die kurze Zeit der Installation zu deaktivieren.
Bei der Verwendung von UMTS Karten sollte die zugehörige Software bei Nicht-Verwendung der UMTS Karte deaktiviert werden. Andernfalls kann es zu Probleme mit CyberGhost kommen.
Die Implementierung des von CyberGhost genutzten SOAP Protokolls ist nicht kompatibel mit der in Windows eingebauten Datenausführungsverhinderung, die per default nur für Windows Dienste und Programme aktiviert ist. Sollte diese für alle Anwendungen aktiviert sein, läuft CyberGhost nicht.
Lösung Vista: "Systemeigenschaften-Erweiterte Systemeinstellungen-Leistung-Einstellungen- Dateiausführungsverhinderung" durchklicken, dann bei "Dateiausführungsverhinderung nur für erforderliche Windowsprogramme- und Dienste" den Haken setzen und neu starten
Viele Filesharing Programme versuchen zu verhindern, dass man mit einer hohen Geschwindigkeit Daten von anderen Usern downloaden kann, ohne selber etwas freizugeben. Dies wird oft durch eine sogenannte "ID" realisiert. Hat man z.B. bei Azureus eine niedrige ID, so kann man nur langsam Daten von anderen Usern downloaden. Um eine hohe ID zu bekommen, müssen andere Personen von dem User ebenfalls downloaden können. Dazu muss der Computer des betroffenen Users jedoch von außen erreichbar sein d.h. eine Firewall muss so konfiguriert sein, dass Datenverkehr von außen in den Computer eintreffen kann. Dazu werden meist die für z.B. Azureus benötigten Ports in der Firewall freigegeben. Damit ein anderer Computer von außerhalb auf den Computer des Users zugreifen kann benötigt dieser die IP-Adresse des Computers.
Bei Verwendung von CyberGhost wird jedoch genau diese tatsächliche und eindeutige IP-Adresse nach außen versteckt - dies ist das Prinzip der Anonymisierung d.h. außenstehende können meinen Computer nicht mehr lokalisieren und eindeutig identifzieren. Das nennt man auch NAT (Network Adress Translation).
Der Nebeneffekt: Dieses NAT wirkt dadurch wie eine Firewall. Es würde also dem Anonymisierungsprinzip völlig widersprechen, wenn jmd. von außerhalb auf den Computer eines Users zugreifen könnte.
Fazit: Wer anonymes Filesharing betreiben möcht, muss in vielen Fällen mit niedrigen Downloadraten aufgrund niedriger IDs leben. Wir möchte im Zuge dessen auch darauf hinweisen, dass das Anbieten von Urheberrechtlich geschütztem Material zur Strafverfolgung führen kann und daher die Anonymsierung vor unbeabsichtigem Anbieten schützen kann.
Scheinbar deaktivieren einige Programme die virtuelle Netzwerkkarte. Abhilfe schafft hier das manuelle Aktivieren.