CyberGhost ist niemandes Honigtopf!

CyberGhost verteidigt die Privatsphäre als grundlegendes Menschenrecht und war das erste Unternehmen der Branche, das einen Transparenzbericht veröffentlichte. CyberGhost steht für innovative, Anwender-orientierte Verschlüsselungstechnologie der Zukunft.

Die Anfragen sind in drei Hauptkategorien zusammengefasst:

DMCA-Beschwerden - Anfragen auf Grundlage des US-amerikanischen Digital Millennium Copyright Acts werden in der Regel von verschiedenen Anwaltskanzleien im Auftrag von Unternehmen wie Paramount, Sony Pictures oder anderen eingereicht. In ihnen wird einzelnen Nutzern vorgeworfen, urheberrechtlich geschütztes Material illegal über eine Cyberghost-IP verteilt zu haben. Die Beschwerden beinhalten Informationen über die Torrents, die jeweilige Zeit, die verwendeten IP-Adressen und die genutzten Ports.

Beschwerden über Malware-Aktivitäten werden von unterschiedlichen Seiten vorgebracht, darunter private Nutzer ebenso wie Organisationen, die Spam erhalten haben oder über CyberGhost-IPs aus dem Netz angegriffen worden sind. Ebenfalls zur Anzeige gebrachte Cybercrime-Fälle sind DDoS-Attacken auf Website-Betreiber und Entwickler, der Betrieb von Botnets, Online-Betrug, Einbruchsversuche und automatisierte E-Mailversand/Spam-Kampagnen. In dieser Kategorie enthalten sind auch weitergeleitete Beschwerden von Datenzentren, mit denen das Unternehmen zusammenarbeitet.

Polizeiliche Anfragen erreichen uns von verschiedenen Strafverfolgungsbehörden und Polizeidienststellen und fordern Zugriff auf Protokolle für eine bestimmte, im Zusammenhang mit einer Straftat stehenden IP-Adresse. Diese Anfragen werden in der Regel von den Rechenzentren empfangen und an Cyberghost weitergeleitet.

Übersicht weltweit

Der Transparenzbericht zielt darauf ab, Erkenntnisse über die Beweggründe von Strafverfolgungsbehörden, Polizeidienststellen, Website-Betreibern, Privatpersonen und Rechtsanwaltskanzleien zu vermitteln, warum Identitäten von Cyberghost-Nutzern abgefragt werden. Hierbei lassen sich drei Hauptkategorien unterscheiden: DMCA-Beschwerden, polizeiliche Anfragen und Beschwerden über Malware-Aktivitäten.

Total Number of Requests

DMCA-Beschwerden

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Anfragen um durchschnittlich 21 % (bezogen auf die letzten 12 Monaten) verringert – gleichwohl die Zahl der Nutzer im selben Zeitraum um 60 % gestiegen ist. Die Zahl der DMCA-Beschwerden ist ferner mit der erhöhten Aktivität der zahlreichen Produktions- und Vertriebsunternehmen sowie Urheberrechtsinhaber zu verknüpfen.

In Zahlen ausgedrückt, erhielt Cyberghost im Schnitt 1.318 Beschwerden pro Monat. Vergleiche mit Verhaltensweisen, die Beschwerden und Anfragen ausgelöst haben könnten, sind im Papier aufgeführt.

DMCA Requests

Polizeiliche Anfragen

Der Anstieg der Nutzerzahlen von 3,5 Millionen auf 7,5 Millionen (60 %) schlug sich ebenfalls nicht in der Anzahl der polizeilichen Anfragen nieder. Ganz im Gegenteil wurden zwischen Januar 2015 und Dezember des gleichen Jahres trotz Anwender-Wachstum 24 % weniger Anfragen als 2014 auf Herausgabe von Nutzerdaten gezählt, insgesamt 71 und durchschnittlich sechs pro Monat.

Police Requests

Beschwerden über Malware-Aktivitäten

Ein komplett anderes Bild als die Anfragen hinsichtlich Urheberrechtsverletzungen und Strafverfolgung liefern die Beschwerden über bösartige Aktivitäten, die unter Missbrauch des CyberGhost-VPN-Dienstes ausgeführt wurden. Global betrachtet stieg die Zahl gemeldeter Malware-Aktivitäten um 310 % von durchschnittlich 99 Beschwerden pro Monat in 2014 auf bis zu 407 Meldungen pro Monat im Jahr 2015. Im gleichen Zeitraum wurden auch von Sicherheitsfirmen wie Kaspersky Lab, Trend Micro, Cisco und Symantec deutliche Steigerungen bösartiger Aktivitäten gemeldet.

Malicious Activities

Übersicht USA

Neue US-Vorschriften im Hinblick auf Zensur und Massenüberwachung resultierten 2015 in einer erhöhten CyberGhost-Benutzerzahl. Gleichzeitig ließ sich ein Rückgang der DMCA-Beschwerden beobachten (59 % weniger Anfragen), ebenso wie 17 % weniger polizeiliche Anforderungen. Parallel zum globalen Anstieg der Malware-Aktivitäten ist aber auch in den USA eine deutliche Erhöhung von 243 % in Bezug auf bösartige Angriffe festzustellen.

Nationale und internationale Medien beleuchteten die Implikationen dieser Bestimmungen, berichteten verstärkt über ältere und aktuelle NSA-Aktivitäten und hoben die Bedeutung der Privatsphäre hervor. Für CyberGhost bedeutete die innerstaatliche Renaissance in Sachen Privatsphäre ein Wachstum bis zu 60 % zwischen Juni und Dezember 2015, wie in der Grafik unten ersichtlich.

US Servers Requests

Übersicht Deutschland

Die Zahlen für Anfragen aus Deutschland gleichen sich dem globalen Trend an. Beschwerden wegen böswilliger Aktivitäten erhöhten sich um 115 %, während DMCA-Anforderungen um 27 % und polizeiliche Anfragen um 4 % zurückgingen.

Auch hier trug die innenpolitische Entwicklung zu einem Anstieg der Anwenderzahlen bei. Im Mai 2015 veröffentlichte WikiLeaks Transskripte der Arbeit des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur NSA-Affäre über zehn Monate1 und löste damit in interessierten Kreisen Betroffenheit und Bestürzung über die geheim gehaltenen Aktivitäten aus. Kurze Zeit später verklagte die Organisation ‚Reporter ohne Grenzen‘ auf Grundlage der Enthüllungen den Bundesnachrichtendienst (BND). Gleichzeitig stellte man klar, dass Quellenschutz und Whistleblower als kritische Komponenten freier journalistischer Untersuchungen, Recherchen und Berichterstattung empfunden werden.

Ebenso leistet die internationale Berichterstattung im Sommer 2015 einen Beitrag zum erhöhten Bewusstsein der Notwendigkeit des Schutzes vertraulicher Daten und der individuellen Privatsphäre. Beides zusammen lässt sich mit dem 60-%-igen Anstieg deutscher Nutzer in 2015 in Verbindung bringen.

German Servers Requests

Weitere wichtige Informationen, unter anderem über Zensur und deren Auswirkungen auf die Nutzung von VPN-Diensten, dem Einfluss von Wohlstand auf die Privatsphäre in unterschiedlichen Regionen der Welt und über Verschlüsselung als digitale Waffe im 21. Jahrhundert können hier abgerufen werden.


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Den CyberGhost-Transparenzbericht 2011 bis 2014 anzeigen