Was ist ein Proxy-Server & warum sind VPNs besser

Weißt du noch, wie du deinen Schulkameraden überredet hast, eine dumme Frage für dich zu stellen? Dein Freund zog den Zorn des Lehrers auf sich, während du leise vor dich hin kichertest. Ein Proxy-Server ist dieser Schulfreund im Internet, nur dass er dich verrät, noch bevor du erwischt wirst.

Lass mich das etwas näher erklären …

Wenn du im Jahr 2023 das Internet ohne Datenschutz-Tools nutzt, solltest du deine Privatsphäre unbedingt verbessern. Cyberstalking ist nicht mehr nur etwas für Fieslinge. Jeder, von deinem Internetanbieter bis zu den Websites, die du besuchst, will deine Online-Aktivitäten tracken, um Informationen über dich zu sammeln und relevante Werbung anzuzeigen.

Wenn du für den Zugriff aufs Internet einen Proxy-Server verwendest, kommuniziert er in deinem Namen mit einer Website. Dadurch wird verhindert, dass Websites deine eigentliche IP-Adresse und deinen Standort kennen.

Allerdings können Regierungen, Internetanbieter und Cyberkriminelle deinen Datenverkehr abfangen, bevor er den Proxy erreicht. Die Behörden können Proxy-Besitzer auch dazu zwingen, deine Identität und deinen Browserverlauf auf ihren Servern offenzulegen.

Du brauchst einen vollständigen VPN-Schutz, um deine Identität online zu schützen. Im Gegensatz zu Proxy-Servern verschlüsselt CyberGhost VPN deinen Datenverkehr, bevor dieser dein Gerät verlässt. Niemand kann an irgendeiner Stelle auf deine Daten zugreifen.

Was ist ein Proxy-Server?

Der Begriff “Proxy” stammt aus dem Englischen und meint wörtlich übersetzt etwas oder jemanden, der eine andere Person vertritt oder in deren Namen handelt.

Ein Proxy-Server ist ein Computer, der als Vermittler zwischen deinem Gerät und einer Website fungiert. Er nimmt deine Webanfragen entgegen und leitet sie in deinem Namen an Websites und Dienste weiter.

Unternehmen setzen Proxy-Server ein, um die Nutzeraktivitäten in ihren Netzwerken zu kontrollieren. Als Einzelperson solltest du sie jedoch gerade dann nutzen, wenn du nicht möchtest, dass die von dir besuchten Websites dich identifizieren oder lokalisieren können.

Wie funktionieren Proxy-Server?

Deine IP-Adresse ist deine eindeutige, digitale Adresse, ähnlich deiner Privatadresse. Wenn du deinen Internetbrowser öffnest und eine Website-URL eingibst, sendest du eine Datenanfrage an diese Website. Deine Datenanfrage enthält auch deine IP-Adresse. So weiß die Website, wohin sie ihre Antwort auf deine Anfrage, d. h. die von dir angeforderte Webseite, senden muss.

IP-Adressen sind einem geografischen Standort zugeordnet. Jedes Mal, wenn du eine Website aufrufst, gibst du deine IP-Adresse und damit auch deinen ungefähren Standort preis.

Wenn du einen Proxy verwendest, geht deine Anfrage an den Proxy-Server und nicht an die Server der Website. Der Proxy ersetzt deine IP-Adresse durch seine eigene, bevor er deine Anfrage an die von dir aufgerufene Website übermittelt. Die Website interagiert mit dem Proxy-Server und nicht mit deinem Computer. Das bedeutet, dass sie deine IP-Adresse nicht herausfinden und deinen Standort nicht identifizieren kann.

Was spricht für die Nutzung eines Proxy-Servers?

Deine IP-Adresse ist das digitale Äquivalent zu deiner Wohnadresse – sie verrät deinen Standort. Wenn eine Website oder ein Dienst dort, wo du dich befindest, nicht verfügbar ist, verweigert die Website dir den Zugang aufgrund deiner IP-Adresse. Beispielsweise kannst du nicht mehr uneingeschränkt auf Disney+ Hotstar zugreifen, wenn du dich in den USA befindest. Die Webserver von Hotstar erkennen, dass deine IP-Adresse zu den USA gehört und lassen dich nicht auf die gesamte Inhaltsbibliothek zugreifen.

Wenn du dich über einen Proxy-Server mit dem Internet verbindest, können Websites dich nicht orten. Sie sehen die IP-Adresse des Proxy-Servers und es scheint, als käme deine Anfrage vom Standort des Proxy-Servers. Achte lediglich darauf, dass du einen Proxy-Server aus einer Region wählst, in der die Website oder der Dienst verfügbar ist, sodass die Website deinen Zugriff theoretisch nicht mehr blockiert.

Manchmal sperren Internetanbieter und Netzwerkadministratoren die IP-Adressen bestimmter Websites, um den Zugang zu ihnen zu beschränken. Mit einem Proxy-Server kannst du auch solche Beschränkungen umgehen.

Dein Internetanbieter oder die Netzwerkadministration sieht, dass du dich mit der IP-Adresse des Proxy-Servers verbindest und nicht mit der IP-Adresse der gesperrten Website. Deshalb schränken sie deinen Zugang zu bestimmten Websites auch nicht ein. Die Umgehung von Beschränkungen und Zensur ist der Hauptgrund, warum sich Menschen die Mühe machen, das Internet über einen Proxy-Server zu nutzen.

In der Theorie ist ein Proxy eine gute Lösung, um auf gesperrte Websites zuzugreifen. In der Praxis verhält es sich ein bisschen komplizierter.

Die Vorteile eines Proxy-Servers und warum er nicht immer funktioniert

Proxy-Server bieten einige grundlegende Vorteile in Bezug auf Datenschutz, Zugang und Kontrolle. Allerdings sind sie nicht immer wirkungsvoll. Das hat folgende Gründe:

1. Uneingeschränkter Internetzugang

Mit Proxys kannst du auf eingeschränkte Websites und Dienste zugreifen – auch wenn sie aus geografischen Gründen eingeschränkt sind oder weil deine Regierung, dein Internetanbieter oder die Administratoren deines lokalen Netzwerks sie blockiert haben.

🚧 Warum Inhalte mit Proxy-Servern nicht immer freigeschaltet werden können

In der Praxis können Proxy-Server oft nicht auf eingeschränkte Inhalte und Dienste zugreifen. Das liegt daran, dass die meisten kommerziellen Proxys nur eine begrenzte Auswahl an IP-Adressen anbieten, die Websites mit der Zeit erkennen und blockieren können.

Viele Nutzer teilen sich ähnliche IP-Adressen, wenn sie einen Proxy-Server benutzen, und Websites erkennen und behandeln solche IP-Adressen gesondert. Regierungen, Internetanbieter und Netzwerkadministratoren können deine Anfrage analysieren, um zu sehen, worauf du zugreifst, und sie blockieren, bevor sie den Proxy-Server erreicht.

2. Datenschutz

Proxy-Server werden verwendet, um die Privatsphäre beim Surfen zu schützen. Ein Proxy verhindert, dass eine Website deinen Standort anhand deiner IP-Adresse ermitteln kann. Das ist toll, aber wenn du einen Proxy-Dienst aus Gründen des Datenschutzes benutzt, übersiehst du ein großes Problem.

🚧 Warum Proxy-Server deine Privatsphäre nicht schützen

Der Proxy-Betreiber kennt deine IP-Adresse und kann daher alles sehen, was du online machst. Du hast keinen Grund, einem Proxy-Besitzer mehr zu vertrauen als der Regierung, deinen Netzwerkadministratoren oder deinem Internetanbieter. Jeder, der deine Verbindung zwischen deinem Gerät und dem Proxy-Server abfängt, sieht auch deine IP-Adresse und deine unverschlüsselten Daten.

Wenn ich dir einen Grund nennen müsste, warum du ein VPN einem Proxy-Dienst vorziehen solltest, dann wäre es die Verschlüsselung. CyberGhost VPN verschlüsselt deinen gesamten Datenverkehr mit der stärksten AES-256 Bit-Verschlüsselung. Niemand kann einen Blick auf deinen Internetverkehr werfen – weder dein Internetanbieter, noch die Regierung, noch irgendwelche neugierigen Cyberkriminellen.

3. Zugangskontrolle

Die Verwendung eines Proxys für den Internetzugang ist nicht der einzige Vorteil. Du kannst Proxy-Server auch nutzen, um zu kontrollieren und zu überwachen, wie andere das Internet in deinem Heimnetzwerk nutzen. Das klingt ironisch, ist aber zum Beispiel für den Kinderschutz äußerst nützlich.

Proxys sind Gateways, die den Internetverkehr durchlassen. Du kannst sie selbst einrichten und Regeln festlegen, um bestimmte Arten von Datenverkehr und Websites zuzulassen oder zu blockieren.

🚧 Warum sich Proxys nicht ideal für den Kinderschutz eignen

Wie alles andere auch, bieten Proxys keine perfekte Zugangskontrolle. Wenn z. B. jemand CyberGhost VPN nutzt, um auf das eingeschränkte Internet zuzugreifenverschlüsseln wir seinen Datenverkehr Ende-zu-Ende. Kein Proxy kann den CyberGhost-Datenverkehr entschlüsseln, sodass jeder, der unser VPN nutzt, die Proxy-Regeln umgehen kann.

4. Bandbreite und Geschwindigkeit

Wenn dein Schul- oder Büronetzwerk einen Proxy verwendet, wirst du vielleicht feststellen, dass Websites nach deinem ersten Besuch viel schneller geladen werden. Der Proxy-Server speichert eine Kopie der Webseiten, die du häufig besuchst, und zeigt die aktuellen lokalen Versionen an, anstatt jedes Mal die Server der Website abzurufen. Das spart Bandbreite und verbessert die Ladezeiten.

🚧 Wenn etwas nicht funktioniert

Wenn du zu Hause einen Proxy einrichtest, bekommst du nicht die gleichen Geschwindigkeiten. Das liegt daran, dass dein Büro oder deine Schule teure private Proxy-Dienste mit erstklassiger Hard- und Softwareausstattung verwendet.

Außerdem erhältst du mit einem öffentlichen Proxy nicht dasselbe Serviceniveau. Öffentliche Proxy-Server sind oft mit übermäßigem Datenverkehr überlastet und haben eine hohe Latenz, was deine Internetgeschwindigkeit erheblich verlangsamen kann.

Arten von Proxy-Servern

All die widersprüchlichen Informationen über Proxy-Server im Internet haben dich verwirrt? Das liegt daran, dass Proxy-Server nicht alle gleich sind. Sie können sich in ihrer Einstufung, Funktionsweise und Nutzung unterscheiden.

Die verschiedenen Arten von Proxy-Servern unterscheiden sich in Bezug auf Datenschutz, Anzahl der Nutzer und Funktionalität. Lass mich die gängigen Typen auflisten und erklären:

1. Transparente Proxy-Server

Wie der Name schon sagt, sind diese Proxy-Server transparent. Nein, nicht für die Websites, die du besuchst; sie sind für dich als Endnutzer praktisch unsichtbar. Die Websites wissen, dass du dich über einen Proxy verbindest.

Ein transparenter Proxy ist für dich nicht von großem Nutzen. Büros, Schulen und öffentliche Einrichtungen nutzen diese Proxy-Dienste jedoch, um zu überwachen, was du in ihrem Netzwerk tust, oder um bestimmte Websites zu blockieren. Du wirst es nicht bemerken, wenn ein Unternehmen einen transparenten Proxy-Dienst verwendet, es sei denn, es weist dich darauf hin.

Transparente Proxy-Dienste können deinen Internetverkehr nicht überwachen, wenn du CyberGhost VPN nutzt. Das liegt daran, dass wir deine Daten verschlüsseln, bevor sie dein Gerät verlassen.

2. Anonyme Proxy-Server

Anonyme Proxy-Server ersetzen deine IP-Adresse, damit du mit mehr Privatsphäre auf Websites zugreifen kannst. Bedenke, dass Websites wissen, dass du einen Proxy-Server nutzt und dir deshalb möglicherweise den Zugang verweigern.

Auf Websites mit einem anonymen Proxy-Server werden dir keine gezielte Werbung und keine lokalisierten Inhalte angezeigt. Das ist schon etwas Besonderes … wenn man mal von der personalisierten Werbung absieht, die diese Proxys dir aufzwingen. Und wenn Cyberpunks deine Verbindung abfangen, bevor dein Datenverkehr den Proxy erreicht, können sie deine IP-Adresse sehen und deine Identität stehlen.

3. Elite-Proxys

Elite-Proxys, auch bekannt als hochgradig anonyme Proxys, behaupten, dass sie einen Schritt weiter gehen als anonyme Proxys. Sie ändern deine IP-Adresse regelmäßig und verbergen, dass du einen Proxy-Server benutzt. Wenn du nur deine IP-Adresse vor einer Website verbergen willst, bieten sie eine gute Lösung.

Der Nachteil? Durch die Änderung der IP-Adressen kommt es zu zusätzlichen Latenzzeiten. Elite-Proxy-Server von bekannten Anbietern sind schnell überlastet und bremsen deine Geschwindigkeit weiter aus.

Deine Daten bleiben auch bei Elite-Proxys unverschlüsselt, sodass Schnüffler deine IP-Adresse herausfinden können, bevor deine Anfrage den Proxy-Server erreicht. Böswillige Nutzer können dann persönliche Informationen beim Verlassen des Proxy-Servers stehlen und sehen, wer du bist.

4. Dedizierte Proxys

Dedizierte oder dedicated Proxys sind nur für einen Nutzer bestimmt. Natürlich sind sie schlecht für den Schutz deiner Privatsphäre. Jeder kann den Proxy mit ein bisschen Mühe zu dir zurückverfolgen.

Allerdings musst du die Ressourcen deines Servers mit niemandem teilen, was dir bessere Geschwindigkeiten ermöglicht. Du wirst auch nicht das Problem haben, dass Websites und Online-Foren deine IP-Adresse blockieren, weil andere Nutzer mit demselben Proxy gegen die Richtlinien der Website verstoßen.

5. Generische Proxys

Die meisten Proxy-Nutzer teilen sich einen generischen Proxy-Server. Generische Proxys bieten dir die meiste Privatsphäre, allerdings auf Kosten von Sicherheit und Geschwindigkeit. Du könntest den „Bad-Neighbour“”-Effekt erleben – jemand, der denselben Proxy nutzt, macht etwas Illegales und du bekommst Ärger mit Websites oder Behörden. Generische Proxy-Server sind in der Regel überlastet und werden häufig von Websites blockiert.

6. Öffentliche Proxys

Jeder kann einen öffentlichen Proxy-Server besitzen und ihn der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stellen. Sie gelten als schnelle Lösung, um auf geografisch eingeschränkte Inhalte zuzugreifen oder um deine Privatsphäre im Internet zu verbessern.

Ich rate dir dringend davon ab, jemals kostenlose öffentliche Proxy-Server zu verwenden. Das hat die folgenden Gründe:

          • Cyberkriminelle können kostenlose Proxys besitzen. Sie können deine sensiblen Daten überwachen und stehlen und sich sogar für dich ausgeben.
          • Die Betreiber können deine Daten an Dritte verkaufen.
          • Kostenlose öffentliche Proxys können deinen Internetverkehr abwandeln und dich mit Spam belästigen.

Billig und gut sind selten beieinander – rechne mit schlechten Geschwindigkeiten und einem fragwürdigen Service.

Wenn du ein risikofreies Entsperrungstool benötigst, das deine digitale Identität schützt, versuche es mit der 45-Tage-Geld-zurück-Garantie von CyberGhost VPN. Wir verschlüsseln deine persönlichen Daten und unterhalten eines der schnellsten Servernetzwerke auf dem Markt.

7. SOCKS-Proxys

Im Gegensatz zu HTTP- oder HTTPS-Proxys, die nur mit Websites funktionieren, privatisieren SOCKS-Proxys alle Arten von Internetverkehr, einschließlich E-Mail-Verkehr und Torrents. Obwohl sie deine Daten nicht verschlüsseln, sind sie dennoch sicherer und privater als andere Proxy-Dienste. Das liegt daran, dass SOCKS-Proxys deinen Internetverkehr nicht auswerten oder analysieren.

8. Private Proxys

In der Regel befinden sich Proxy-Server in einem Rechenzentrum und die Proxy-Betreiber weisen ihnen IP-Adressen zu. Bei einem privaten Proxy handelt es sich tatsächlich um ein Gerät, z. B. um einen Laptop oder ein Smartphone mit einer vom Internetanbieter zugewiesenen IP-Adresse. Private Proxys machen Websites gegenüber einen legitimen und vertrauenswürdigen Eindruck.

Allerdings ist der Betrieb eines privaten Proxy-Servers für Privatpersonen viel zu teuer, um  gelegentlich im Internet zu surfen, und sie bieten dir auch keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und keinen verbesserten Datenschutz.

9. Reverse-Proxys

Im Gegensatz zu üblichen Proxy-Servern, die im Namen eines Nutzers handeln, setzt sich ein Reverse-Proxy vor Websites oder Server und nimmt deine Anfragen im Namen der Website oder des Servers entgegen.

Büros und Websites nutzen diese Proxys normalerweise, um zu verhindern, dass böswillige Nutzer auf ihr internes Netzwerk oder ihre Server zugreifen. Sie nutzen Reverse-Proxys auch zum Lastausgleich (gleichmäßige Verteilung des Datenverkehrs auf die Server), zum Zwischenspeichern beliebter Websites, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, und um Ressourcen zu sparen. Als Endnutzer bist du aber wahrscheinlich nur an den verschiedenen Arten von Forward-Proxys interessiert.

Risiken bei Verwendung eines Proxy-Servers

Jetzt, wo du weißt, wie Proxy-Server funktionieren, solltest du dir auch der Risiken bewusst sein, die mit der Nutzung eines Proxys verbunden sind. Für den Fall, dass du einen langen Tag hattest, fassen wir dir hier kurz zusammen, was auf dem Spiel steht.

1. Deine Daten

Proxys verschlüsseln deine Daten nicht. Wenn du deinem Internetanbieter deine Daten nicht anvertrauen kannst, warum solltest du dann unbekannten Proxy-Betreibern vertrauen?

2. Deine Identität und dein Geld

Wenn deine Daten nicht verschlüsselt sind, können Cyberkriminelle deine Passwörter, Kreditkarteninformationen und andere Anmeldeinformationen stehlen, um sich für dich auszugeben oder dein Geld zu stehlen.

3. Deine Zeit

Die meisten Proxys brauchen Zeit, um deinen Datenverkehr zu prüfen, zusätzlich zur Verzögerung durch die Umleitung. Außerdem haben sie statische Konfigurationen, sodass du nicht mit den Einstellungen und Protokollen spielen kannst, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Während kostenlose Proxys sich die Hard- und Software nicht leisten können, um dir optimale Geschwindigkeiten und minimale Ping-Werte zu bieten, sind seriöse, kostenpflichtige Proxys oft überfüllt und überlastet.

Proxy-Betreiber können Proxy-Server so konfigurieren, dass sie bestimmte Arten von Datenverkehr zulassen und den Rest blockieren. So blockieren viele von ihnen bandbreitenintensive Aktivitäten wie Streaming und die Verwendung von Torrents.

4. Deine Privatsphäre

Proxy-Server speichern Protokolle über deine Internetaktivitäten. Proxy-Betreiber können diese Informationen nutzen, um deine Interessen und Vorlieben zu ermitteln, damit sie dir relevante Werbung zeigen können. Schlimmer noch: Sie können diese Daten auch an dritte Werbetreibende verkaufen. Tritt dieser Fall ein, können deine persönlichen Daten an Tausende anderer Unternehmen auf der ganzen Welt verkauft und von ihnen gehandelt werden.

5. Dein Gerät

Wenn du dich mit einem Proxy-Server verbindest, vertraust du darauf, dass der Betreiber die Verbindung nicht missbraucht, um dein Gerät mit Malware zu infizieren. Hast du einen vertrauenswürdigen Anbieter? Du könntest trotzdem Opfer von Malvertising werden – böswillige Akteure, die legitime Werbenetzwerke mit Malware infizieren – sei also auf der Hut!

Gibt es eine bessere Alternative zu einem Proxy, um deine Netzfreiheit und deine Online-Privatsphäre zu schützen? Ja, ein VPN! Hier erfährst du mehr darüber.

Was ist ein VPN?

Ein VPN ist ein Netzwerk von Servern, das dir den Zugang zum Internet mit einem Höchstmaß an Privatsphäre und Sicherheit ermöglicht. Wie Proxy-Server fungieren auch VPN-Server als Vermittler zwischen dir und dem Internet. Und da enden die Gemeinsamkeiten auch schon.

Die VPN-Server leiten deinen Online-Verkehr um, nehmen deine Internetanfragen entgegen und leiten sie an die Zielserver – Websites und Dienste – weiter. Das bedeutet, dass du ein VPN nutzen kannst, um eine IP-Adresse in einer anderen Region zu erhalten. VPNs verschlüsseln außerdem deinen Internetverkehr Ende-zu-Ende (von deinem Computer bis zur besuchten Website). Auf diese Weise können andere deine Daten nicht ausspähen und deine Aktivitäten nicht überwachen.

Ist ein VPN besser als ein Proxy?

Auf jeden Fall! Ein Premium-VPN-Dienst wie CyberGhost gibt dir viel mehr als nur eine neue IP-Adresse. Entdecke hier, welche Vorzüge ein VPN im Gegensatz zum Proxy bieten kann:

Vergleichstabelle: Unterschiede zwischen einem VPN und einem Proxy-Server

FunktionenProxy-ServerCyberGhost VPN
Neue IP-Adresse
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
No-Logs-Richtlinie
Automatischer Notschalter
Konfigurationsmöglichkeiten
Für Geschwindigkeit optimierte Server
Dedizierte IP-Adresse✅(Optional)
Werbung
45-Tage-zurück-Garantie

Gehen wir ins Detail, um die jeweiligen Vorteile besser verstehen zu können.

1. Fortschrittliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Weißt du noch, dass ich deine IP-Adresse mit deiner Privatanschrift verglichen habe? Jetzt stell dir vor, dein Briefträger oder die Post könnte jedes Paket einsehen, das du versendest oder erhältst. Klingt absurd und erschreckend, nicht wahr? Dein Internetanbieter und Netzwerkadministratoren können genau das mit den Datenpaketen tun, die du übers Internet verschickst. Sie sehen, was du online machst, selbst wenn du einen Proxy-Server benutzt, und das gilt auch für Cyberkriminelle und Schnüffler.

CyberGhost VPN verwendet eine unknackbare 256-Bit AES-Verschlüsselung, um deinen Internetverkehr zu verschlüsseln, bevor er deinen Computer verlässt. Dein Internetanbieter, dein Netzwerkadministrator oder andere Dritte wissen nicht, was du online machst. Sollte es jemandem gelingen, deine Verbindung zu kapern und deine Daten zu stehlen, kann er sie nicht auswerten, nutzen oder in irgendeiner Weise verändern. Das ist der wahrscheinlich größte Vorteil von CyberGhost gegenüber Proxys.

2. No-Logs-Richtlinie

Bei den meisten allgemeinen Proxys findest du keine Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien. Das liegt daran, dass die Proxy-Betreiber deine privaten Daten und Sitzungsdetails überwachen und speichern. Das ist schlimmer, als wenn Websites oder deine Netzwerkadministratoren dich überwachen, denn es ist für dich nicht ersichtlich, ob Cyberkriminelle einen Proxy-Server besitzen oder kompromittieren.

CyberGhost VPN hat eine strikte No-Logs-Richtlinie. Wir verwenden reine RAM-Server, das heißt, wir speichern keine Verbindungsdaten. Niemand kann uns zwingen, irgendetwas aus unserem Backend zu teilen, weil wir diese Informationen erst gar nicht gespeichert haben. Das ist für uns, insbesondere durch unseren Hauptsitz in Rumänien möglich!

3. Schnellere Geschwindigkeiten fürs Streaming, Gaming und für Torrents

Proxy-Betreiber können Proxy-Server so konfigurieren, dass sie bestimmte Arten von Datenverkehr zulassen und den Rest blockieren. Der Proxy braucht zusätzlich zu dem Lag bei der Umleitung auch Zeit, um deinen Datenverkehr zu prüfen. Proxy-Server haben außerdem statische Konfigurationen, du kannst also nicht mit den Einstellungen und Protokollen spielen, um die Geschwindigkeit zu erhöhen.

Kostenlose öffentliche Proxys sind immer überfüllt und ihre veraltete Server-Hardware kann der Belastung kaum standhalten. Sie sind unbrauchbar für alle Aktivitäten, die schnelle Verbindungsgeschwindigkeiten erfordern.

Im Vergleich dazu hat CyberGhost VPN eine riesige Serverflotte mit Tausenden erstklassigen Servern in über 90 Ländern. Wir haben 10-Gbit/s-Server an den meistgenutzten Standorten und wir richten stets neue Server ein, sodass diese niemals überlastet sind. Je nach deinem Bedarf kannst du zwischen verschiedenen Protokollen wählen. Das ultraschnelle WireGuard®-Protokoll eignet sich perfekt für ein reibungsloses UHD-Streaming.

CyberGhost VPN hat auch eigens fürs Streaming, Gaming und für die Verwendung von Torrents ausgerichtete Server, um den Zugang zu Websites zu garantieren und dir die Leistung zu bieten, die du brauchst. Diese Art von Flexibilität bekommst du bei den meisten VPNs nicht, geschweige denn bei Proxy-Diensten.

4. Zusätzliche Sicherheitsfunktionen

Proxy-Server haben sehr begrenzte Funktionen und Merkmale. Im Gegensatz dazu bietet CyberGhost VPN eine Menge zusätzlicher Datenschutzfunktionen, darunter:

    • 💪 Automatischer Notschalter: Unsere Kill-Switch-Funktion trennt dein Gerät vom Internet, sobald du die Verbindung zu unseren Servern verlierst. Wir sichern deine Daten, auch wenn deine VPN-Verbindung einmal abbricht.
    • 💪 NoSpy-Server: Wir hosten unsere Premium-NoSpy-Server in unserem rumänischen Hauptsitz, außerhalb der 5-, 9- und 14-Eyes-Bündnisse. Unser Team verwaltet die Server von Anfang bis Ende, sodass wir die höchsten Sicherheitsstandards gewährleisten können.
    • 💪 Dedizierte IP-Adresse: Normalerweise erhältst du eine neue, geteilte IP-Adresse, wenn du dich mit einem VPN verbindest. Mit CyberGhost VPN erhältst du deine eigene dedizierte IP-Adresse, um auf dein Büronetzwerk oder Webdienste zuzugreifen, die das Ändern oder Teilen von IP-Adressen einschränken. Dank unseres einzigartigen Token-Systems kann niemand feststellen, wem eine bestimmte dedizierte IP-Adresse gehört, nicht einmal wir.

Verwende CyberGhost VPN für ausgezeichnete Sicherheit

Du weißt jetzt alles über die Vor- und Nachteile von Proxy-Servern und warum du niemals einen kostenlosen Proxy benutzen solltest. Sicher, kostenlose Web-Proxys können dir schnellen Zugang ohne Verpflichtungen bieten, aber die Risiken sind viel zu groß, um sie zu ignorieren. Was kostenpflichtige, seriöse kommerzielle Proxys angeht, würde ich mich aufgrund der fortschrittlichen Verschlüsselung, der unübertroffenen Serverleistung und der zusätzlichen Datenschutzfunktionen nach wie vor für CyberGhost VPN entscheiden.

Wenn du die reichhaltige Konsistenz der Crème brûlée und den köstlichen Vanille-Karamell-Geschmack eines Puddings kombinieren kannst, was spricht dann noch dagegen? Registriere dich einfach bei CyberGhost VPN und lade die App für herausragenden Online-Datenschutz herunter. Wenn du uns testest, gehst du keinerlei Risiko ein, denn wir bieten eine 45-Tage-Geld-zurück-Garantie!

FAQ

Was ist ein Proxy-Server und wofür kann er verwendet werden?

Ein Proxy-Server fungiert als Vermittler zwischen dir und dem Internet. Proxys fangen deine Webanfragen ab und leiten sie an die Website oder den Dienst weiter, auf die du zugreifen möchtest. Das heißt, der bei deiner Anfrage angegebene Standort stammt vom Proxy-Server und nicht von deinem Gerät. Proxy-Dienste funktionieren nicht immer zuverlässig, denn manche Websites können erkennen, dass du einen Proxy-Server benutzt und dir den Zugang verweigern.
Lade dir jetzt CyberGhost VPN herunter, um dir einen uneingeschränkten Internetzugang zu verschaffen. Du kannst deinen Standort verbergen und verbesserten Datenschutz genießen.

Was ist ein Beispiel für einen Proxy?

Ein HTTP-Proxy ist eine der häufigsten Arten von Proxy-Diensten. Er ersetzt deine IP-Adresse, bevor er deine HTTP-Anfragen an die Ziel-Webserver weiterleitet. Im Internet findest du leicht viele Web-Proxys.
Trotzdem empfehle ich dir dringend, kostenlose, öffentliche Proxy-Dienste zu meiden. Sie verschlüsseln deinen Datenverkehr nicht, sodass Cyberkriminelle oder andere Dritte in der Lage sein könnten, deine Daten zu stehlen. CyberGhost VPN bietet dir viel mehr Vorteile als ein HTTP-Proxy, ohne dass du Nachteile in Kauf nehmen musst. Nimm noch heute Kontakt mit unserem freundlichen und rund um die Uhr verfügbaren Kundensupport auf und erfahre, wie du die Sicherheit und Privatsphäre deiner Verbindung gewährleisten kannst.

Solltest du immer einen Proxy-Server verwenden?

Nein, benutze Proxy-Server nur, wenn du deine ursprüngliche IP-Adresse oder deinen Standort verbergen musst. Zum Beispiel, wenn du auf Websites oder Webdienste zugreifen willst, die in deiner Region nicht verfügbar sind. Die meisten kostenlosen und kommerziellen Proxys verlangsamen allerdings deine Verbindungsgeschwindigkeit erheblich.
CyberGhost VPN ist eine sichere und viel schnellere Alternative zu Proxy-Servern. Mit CyberGhost VPN bist du immer nur einen Fingertipp von einem sichereren Internet entfernt.

Ist ein VPN ein Proxy?

Nein, ein VPN ist viel mehr als ein Proxy. Ein VPN verbirgt deine IP-Adresse wie ein Proxy-Server. Im Gegensatz zu einem Proxy baut das VPN aber auch einen sicheren und verschlüsselten Tunnel zwischen dir und den von dir besuchten Websites auf. Das verhindert, dass Dritte wie dein Internetanbieter oder Cyberkriminelle sehen können, was du online machst.
Ein zuverlässiges VPN wie CyberGhost bietet dir mehr Privatsphäre und Sicherheit im Internet. Probiere uns noch heute mit unserer 45-Tage-Geld-zurück-Garantie risikofrei aus!

Gibt es Nachteile bei der Nutzung eines Proxy-Servers?

Ja. Bei der Verwendung eines Proxys kann es zu Problemen kommen, z. B. zu einer sehr langsamen Internetverbindung, zu Websites, die deinen Zugang blockieren, und zu gezielter Werbung. Proxys verschlüsseln deinen Datenverkehr auch nicht. Das bedeutet, dass deine Daten von deinem Internetanbieter, Netzwerkadministratoren, böswilligen Eindringlingen und anderen Dritten eingesehen werden können.
Proxy-Betreiber können deine Aktivitäten überwachen und auch deine Daten speichern. CyberGhost VPN bietet eine fortschrittliche AES 256-Bit-Verschlüsselung und eine unumgängliche No-Logs-Richtlinie. Deine Daten werden immer außerhalb der Reichweite von Schnüfflern sein!

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